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Die fünf Sprecher der Konferenz vor einem bunten Glasfenster

EKKLESIA NOW

Gemeinde Jesu in Zeiten der Erschütterung

27.–30. Mai 2027

Anmeldeschluss: 31. März 2027

  • Wie fest werden wir stehen, wenn die nächste Krise kommt?
  • Werden Menschen bei uns Halt finden, wenn ihre Welt ins Wanken gerät?
Warum EKKLESIA NOW

Warum diese Konferenz – warum jetzt?

Wir erleben, wie Sicherheiten ins Wanken geraten. Nicht nur in der Welt um uns herum, sondern auch innerhalb der Gemeinde Jesu. Menschen werden enttäuscht und verletzt, Leiter versagen, Gemeinden zerbrechen und falsche Lehren gewinnen Einfluss. Gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach echter Gemeinschaft, Orientierung und einem Ort, an dem Menschen Halt finden und sich einpflanzen können.

Gerade jetzt brauchen wir mehr denn je gesunde, starke und in Jesus Christus verwurzelte Gemeinden.

Denn Gemeinde ist keine menschliche Erfindung. Sie ist Gottes Gedanke und sein Hauptwerkzeug, um ihn in dieser Welt bekannt zu machen. Gott baut uns als lebendige Steine zu einem geistlichen Haus zusammen. Wir tragen einen gemeinsamen Auftrag – und zugleich jeder Einzelne Verantwortung für seine eigene Nachfolge und die Menschen um ihn herum.

Wir glauben, dass Gott seine Gemeinde in dieser Zeit vorbereitet und zurüstet. Dafür brauchen wir nicht die nächste geistliche Welle oder perfekte Strukturen, sondern die Einfachheit und die Grundlagen des Evangeliums, eine tiefere Verwurzelung in seinem Wort, geistliche Reife, verbindliche Gemeinschaft und die Kraft seines Heiligen Geistes. Und wir brauchen Gemeinden, die auch spontan auf die Bedürfnisse von Menschen reagieren, die Hilfe suchen, und ihnen in Freundschaft begegnen.

Doch wie kann das gelingen, wenn wir gleichzeitig so viel Scheitern erleben?

Wir wären töricht, wenn wir nicht aufmerksam hinschauen würden, was in Israel und in der weltweiten Gemeinde geschieht. Was können wir daraus lernen? Was möchte Gott uns in dieser Zeit zeigen? Und wo müssen wir selbst bereit sein, unsere Vorstellungen, unseren Charakter und unser Gemeindeleben verändern zu lassen?

EKKLESIA NOW ist eine Einladung, gemeinsam hinzuhören.

Mit Geschwistern und geistlichen Leitern aus verschiedenen Ländern wollen wir Gottes Wort Raum geben, ehrlich fragen, voneinander lernen, gemeinsam Gott anbeten und entdecken, wie wir heute Gemeinde nach dem Herzen Jesu leben können.

Wir wollen nicht nur darüber sprechen, was sich verändern muss. Wir wollen selbst bereit sein, uns verändern zu lassen.

Ich bin dabei Anmeldeschluss: 31. März 2027
Inhalte

Fragen, denen wir uns stellen

Gaben, Frucht und Charakter

Geistliche Kraft, geistliche Reife und das Wort Gottes gehören zusammen.

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Die Bibel muss in allem unsere Richtschnur sein. An ihr prüfen wir Lehre, Erfahrungen, Eindrücke und Dienste. Warum ist das gerade dort so wichtig, wo der Heilige Geist wirkt? Und wie können wir das in unseren Gemeinden und in unserem Umfeld so verankern, dass es nicht nur ein Bekenntnis bleibt, sondern gelebt wird?

Im Wort gegründet zu sein und im Geist zu gehen ist kein Gegensatz, sondern ein Lebensstil. Wie sieht dieser Lebensstil im Alltag aus? Wie können wir die Gaben des Heiligen Geistes mutig ausleben, ohne geistliche Frucht und Charakter aus den Augen zu verlieren?

Wie lernen wir, Menschen und ihre Dienste nicht zuerst an außergewöhnlichen Gaben oder Wirkungen, sondern an ihrer Frucht, ihrem Charakter und ihrer Treue zum Wort Gottes zu beurteilen? Wir möchten weder aus Angst vor Fehlentwicklungen die Kraft des Heiligen Geistes ablehnen noch geistliche Begabung mit geistlicher Reife verwechseln. Und wir wollen lernen, wie wir dem Missbrauch geistlicher Gaben vorbeugen können.

Prophetie in der Gemeinde

Prüfen, unterscheiden und prophetisch leben.

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Wie prüfen wir prophetische Worte anhand der Bibel? Wie erkennen wir falsche Lehren und ungesunde prophetische Praktiken? Wie bleibt prophetischer Dienst lauter und rein?

Wie kann Prophetie auf natürliche, verantwortliche Weise Teil unseres Gemeindealltags werden – nicht nur als außergewöhnliches Geschehen auf einer Bühne, sondern als Gabe, die Menschen im Alltag stärkt, ermutigt und auferbaut? Und wie wachsen wir darin, Gottes Reden im ganz normalen Leben wahrzunehmen?

Israel, Gemeinde und die Zeichen der Zeit

Den Blick auf Gottes größeres Bild richten.

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Was können wir aus dem lernen, was in Israel und in der weltweiten Gemeinde geschieht? Welche Bedeutung hat Israel in Gottes Heilsplan und für unser Verständnis von Gemeinde? Wie können wir die Zeichen der Zeit erkennen, ohne uns in Spekulationen zu verlieren?

Wir wollen aufmerksam hinschauen, gerade auch auf die Entwicklungen seit dem 7. Oktober 2023, und fragen, welche geistlichen Herausforderungen und Lernprozesse damit verbunden sind. Dabei möchten wir unsere eigene Perspektive erweitern und lernen, Ereignisse im Licht der Schrift zu prüfen.

Gemeinschaft und Verbindlichkeit

Lebendige Steine. Ein gemeinsames Haus.

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Was bedeutet neutestamentliche Gemeinschaft in unserer westlich und individualistisch geprägten Gesellschaft? Wie können wir verbindliche geistliche Familien leben, ohne Menschen einzuengen oder zu vereinnahmen? Wie entwickeln wir Vertrauen, Offenheit, gegenseitige Verantwortung und die Bereitschaft, einander zu ermutigen und zu korrigieren?

Verbindlichkeit schützt nicht nur vor Enge, sie fordert uns auch heraus. Was heißt es ganz praktisch, verbindlich zu sein? Zusagen einzuhalten, da zu sein, wenn man gebraucht wird, und auch dann zu bleiben, wenn es unbequem wird? Für eine Gruppe von Menschen ist es entscheidend, dass man sich aufeinander verlassen kann. Gemeinschaft lebt nicht vom persönlichen guten Gefühl.

Gott baut uns als lebendige Steine zu einem geistlichen Haus zusammen (1. Petrus 2,5; Epheser 2,19–22). Dieses Haus hat einen gemeinsamen Ausdruck und einen gemeinsamen Auftrag. Zugleich trägt jeder einzelne Stein persönliche Verantwortung: Wir dürfen unsere geistliche Verantwortung nicht einfach an die Gemeinschaft oder ihre Leiter abgeben. Wie können wir beides miteinander verbinden, ohne in Individualismus oder ungesunde Vereinnahmung zu geraten?

Gesunde Leiterschaft nach Gottes Gedanken

Biblisch leiten. Menschen dienen. Verantwortung tragen.

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Wie hat Gott Leitung in seiner Gemeinde gedacht? Was sagt uns die Bibel über geistliche Leiterschaft, Ältestenschaft, dienende Autorität, bewährten Charakter und gegenseitige Verantwortung? Welche Bedeutung haben gemeinsame Verantwortung, Transparenz, Rechenschaft und Korrigierbarkeit?

Jesus sagt: „Wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein; und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein.“ (Markus 10,43–44) Wer leitet, steht nicht über den anderen, sondern dient ihnen. Wie sieht dienende Leiterschaft im Alltag einer Gemeinde aus – im Umgang mit Macht, mit Entscheidungen und mit Menschen, die anders denken?

Und wie schaffen wir Strukturen und eine Gemeindekultur, in denen Machtmissbrauch, geistliche Manipulation und ungesunde Abhängigkeiten früh erkannt und wirksam begrenzt werden? Eine vermeintlich biblische Leitungsstruktur allein verhindert noch keinen Missbrauch. Es braucht gelebte Rechenschaft, überprüfbare Schutzmaßnahmen, geistliche Reife und einen verantwortungsvollen Umgang mit Menschen.

Wir wollen aus den Fehlern der Vergangenheit lernen – und vor allem neu entdecken, wie gesunde und dienende Leiterschaft nach dem Vorbild Jesu aussieht.

Biblische Grundlagen: 1. Timotheus 3 · Titus 1 · 1. Petrus 5,2–3 · Markus 10,42–45

Jüngerschaft, die mündig macht

Menschen zu Jesus führen – nicht dauerhaft an uns binden.

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Wie begleiten wir Menschen besonders in ihren ersten Jahren als Christen? Gerade diese erste Zeit braucht große Nähe und enge Begleitung. Wie schaffen wir diese Nähe, und warum ist die Anfangszeit der Nachfolge so prägend?

Welche praktischen Werkzeuge helfen uns, Menschen im Wort Gottes zu verwurzeln, sie in ihrer Beziehung zu Jesus zu stärken und ihnen zu helfen, eigenständig Verantwortung zu übernehmen? Wie gelingt intensive persönliche Begleitung, ohne ungesunde Abhängigkeiten zu schaffen?

Es geht um Jüngerschaft, die Menschen nicht dauerhaft an bestimmte Leiter oder Mentoren bindet, sondern sie zu geistlich mündigen Nachfolgern Jesu werden lässt.

Mehr als Vorträge

Gemeinsam vor Gott und miteinander unterwegs

Gemeinsame Anbetung

Weil er würdig ist. Und weil wir ihn brauchen.

Wir wollen gemeinsam vor Gott kommen, ihn ehren, ihm für seine Treue und Gnade danken und bekennen, wie sehr wir auf ihn angewiesen sind. Anbetung ist kein Programmpunkt zwischen den Vorträgen, sondern ein wesentlicher Teil dieser Tage.

Gebet und geistlicher Dienst

Raum für Ermutigung, Stärkung und persönliches Gebet.

Geplant sind persönliche Gebetszeiten, auch mit prophetischem Gebetsdienst und Befreiungsgebet. Dabei sind uns ein biblischer Rahmen, geistliche Reife, Freiwilligkeit und ein achtsamer Umgang mit persönlichen Grenzen besonders wichtig.

Ehrliche Fragen und Austausch

Zuhören. Fragen stellen. Voneinander lernen.

Nicht jede Herausforderung lässt sich mit einem Vortrag beantworten. Deshalb soll es Raum für Frage-und-Antwort-Runden, Diskussionen, Workshops und persönliche Begegnungen geben, um gemeinsam nach tragfähigen biblischen Antworten zu suchen.

Aus Deutschland, Israel, Südafrika und den USA

Referenten

Michael Miller

Gründer und Ältester der Reclamation Church in Denver, Co-Host von The Remnant Radio

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Michael ist Gründer und Ältester der Reclamation Church in Denver, Colorado, und Co-Host des Podcasts The Remnant Radio, der monatlich Hunderttausende mit theologischen Themen erreicht. Er selbst hat schmerzliche Erfahrungen mit einer weltweit bekannten Gemeinde aus dem Umfeld der sogenannten „New Apostolic Reformation" (NAR) gemacht, in der er als Senior Pastor eingesetzt war. Heute dient er neben seiner Ortsgemeinde in einem Reisedienst zum biblischen Umgang mit Geistesgaben in der Gemeinde, hilft vielen Einzelpersonen und Leitern, die geistlichen Missbrauch erlebt haben, und trainiert Menschen im Befreiungsdienst. Wir kennen Michael, seine Frau Sarah und ihre Kinder schon seit vielen Jahren und schätzen sie für ihre einfühlsame, aber entschiedene Haltung zu diesen wichtigen Themen.

Marcel Rebiai

Leitet den Dienst Gesher in Jerusalem, Autor mehrerer Bücher

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Marcel wurde in Algerien geboren und verbrachte dort seine frühe Kindheit, wurde in der Schweiz erwachsen und lebt heute in Jerusalem. Jahrelang leitete er gemeinsam mit seiner Frau Regula die Missionsdienstgemeinschaft der Versöhnung, die unter anderem in Südfrankreich, der Schweiz, Israel und im Libanon tätig war. Heute leitet er den Dienst Gesher (hebräisch für „Brücke") und verbindet messianische Leiter in Israel mit arabischen und palästinensischen christlichen Leitern. Durch intensive Beziehungen prägt er zudem viele junge Männer, die heute selbst in Verantwortung stehen. Marcel trägt seit jeher ein Anliegen für gelebte Gemeinschaft innerhalb der Ortsgemeinde und ist Autor mehrerer Bücher, darunter auch Kinderbücher. Sein Herz schlägt für die Ekklesia: „Es ist kein Geheimnis, dass die Ekklesia von Anfang an in Gefahr stand, erstickt zu werden durch notwendige Ordnungen, Formen und Definitionen, die eigentlich Schutz und Klarheit vermitteln sollten. So notwendig diese auch sind – die Ekklesia ist eine Beziehungsrealität."

Immanuel Rebiai

In Israel aufgewachsen, engagiert in der Versöhnungsarbeit zwischen Arabern und Juden

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Mit Immanuel verbindet uns eine enge Freundschaft. Er ist in Israel innerhalb einer Missionsgemeinschaft aufgewachsen. Er durfte vielen Menschen dienen, auch Kindern – in Israel, im Libanon, in der Schweiz und in Frankreich. Er trägt ein großes Herz für Menschen, die auf der Suche sind, und investiert sich in die Versöhnungsarbeit zwischen Arabern und Juden. Er spricht Deutsch, Hebräisch und Arabisch. Schon oft durfte er erleben, wie Freunde aus ganz unterschiedlichen Kulturen Jesus kennengelernt haben. Immanuel ist verheiratet und hat vier Kinder.

Francois Botes

Prophetischer Dienst, Teil einer Ortsgemeinde in Südafrika

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Mit Francois verbindet uns eine langjährige Freundschaft und ein gemeinsames Anliegen: die Gaben des Geistes – insbesondere Prophetie – in einem gesunden, biblischen Rahmen innerhalb der Ortsgemeinde zu leben. Er ist selbst Teil einer Ortsgemeinde in Südafrika und steht im prophetischen Dienst mehreren Gemeinden weltweit, besonders auch in Deutschland, beratend zur Seite. Gleichzeitig warnt er deutlich vor dem Einfluss sogenannter hyper-charismatischer Lehren, die die biblische Grundlage verlassen.

Marcus Ahrend

Ältester der Friends of Jesus Gemeinde

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Marcus dient als Ältester in der Friends of Jesus Gemeinde, in der er seit seinem zwölften Lebensjahr – nahezu seit der Geburtsstunde der Gemeinde – mitarbeitet. Neben seinen pastoralen Aufgaben innerhalb der Ortsgemeinde darf er immer wieder mehreren Diensten und Leitern beratend zur Seite stehen, besonders in Krisenzeiten – auch Menschen, die durch missbräuchliche Gemeinde- und Dienststrukturen Schaden genommen haben. Dabei hilft ihm, dass er selbst den herausfordernden Prozess von Friends of Jesus von einem überkonfessionellen Dienst hin zu einer Ortsgemeinde, samt der damit verbundenen Änderungen der Leitungsstrukturen, mitbegleitet und miterlebt hat. Neben Predigt, Lehre und persönlicher Begleitung ist er von Herzen auch ein musikalischer Anbeter und hat 2014 das Straßenprojekt „Israel, We Stand With You" mit aufgebaut, das er bis heute mitleitet.

Praktische Vertiefung

Workshops

Weitere Workshops werden noch ergänzt.

Zionsekklesiologie

Israel verstehen – Gemeinde im Licht von Gottes Heilsplan

Raphael Brückner

Für eine starke Gemeinde ist es wichtig, ihre Rolle in Gottes Heilsplan zu verstehen. Dazu gehört auch die Erwählung Israels: Gott hat dieses Volk erwählt, um sich der Menschheit auf besondere Weise zu offenbaren. Deshalb ist Israel für uns kein zusätzliches Projekt, sondern Teil unseres Verständnisses von Gott, Gemeinde und unserer eigenen Identität.

Raphael wird diese Zusammenhänge theologisch einordnen und zugleich ganz praktisch zeigen, was sie mit unserem Gemeindealltag zu tun haben – etwa im Umgang mit den biblischen Festen und liturgischen Elementen.

Raphael ist seit den Anfängen von Friends of Jesus vor rund 30 Jahren dabei und heute Teil der Gemeindeleitung sowie als Lehrer aktiv.

Anfangsjüngerschaft und Lebensbegleitung

Gunnar & Corinna Ahrend

Jesus hat uns einen klaren Auftrag gegeben: „Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker“ (Matthäus 28,19). Zu Jüngern – nicht einfach zu Mitgliedern. Doch wie begleiten wir Menschen auf diesem Weg?

Gerade die ersten zwei bis drei Jahre nach einer Bekehrung oder einem geistlichen Neuanfang sind besonders prägend. In dieser Zeit brauchen Menschen oft mehr als gute Lehre: persönliche Begleitung, Vertrauen, Orientierung und jemanden, der verbindlich mit ihnen unterwegs ist.

Gunnar und Corinna Ahrend, die Gründer von Friends of Jesus, geben Einblick in ihre über 30-jährige Erfahrung mit Jüngerschaft und Seelsorge. Sie zeigen, wie eine intensive Anfangsbegleitung praktisch aussehen kann: Vergangenes aufarbeiten, Vertrauen und Verbindlichkeit lernen, Beziehungen neu gestalten, den Alltag mit Jesus leben und konkrete Lebensbereiche in Ordnung bringen. Dabei verschweigen sie auch die Kosten der Nachfolge nicht.

Sie vermitteln biblische Kernbotschaften wie den Schlüssel der Vergebung und die Kraft der Demut sowie praktische Werkzeuge, die sich über viele Jahre bewährt haben.

Das Ziel ist geistliche Mündigkeit, nicht dauerhafte Abhängigkeit. Deshalb hat diese intensive Phase der Begleitung auch einen bewussten Abschluss. Jüngerschaft und geistliches Wachstum gehen weiter – aber die Menschen sollen zunehmend selbst Verantwortung für ihr Leben mit Jesus übernehmen und wiederum andere begleiten können.

Ortsgemeinde und Dienst im Einklang

Johannes Barthel · Friends of Jesus und Ebenezer Operation Exodus

Wie können eine Ortsgemeinde und ein übergemeindlicher christlicher Dienst zusammenarbeiten, ohne sich gegenseitig einzuengen? Wie können Menschen fest in einer Gemeinde verwurzelt sein, dort ihre Gaben einbringen und gleichzeitig in einem eigenständigen Dienst über die Gemeinde hinaus wirken?

In christlichen Diensten kommen oft Menschen mit derselben Leidenschaft und Berufung zusammen. Doch wenn dieser Kreis zur einzigen geistlichen Heimat wird, kann die Vielfalt fehlen, die eine gesunde Ortsgemeinde ausmacht. Unterschiedliche Erwartungen, einseitige Prägungen und fehlende Verwurzelung können zu Enttäuschungen und Verletzungen führen.

Wie kann eine Ortsgemeinde stattdessen geistliches Zuhause und Ausgangspunkt sein – ein Ort, von dem Menschen aufbrechen, zu dem sie zurückkehren und an dem sie Gemeinschaft und Stärkung finden? Wie gelingt das, ohne dass die Gemeinde fürchten muss, ihre besten Mitarbeiter zu verlieren, oder der Dienst sich kontrolliert und bevormundet fühlt?

Johannes ist Teil der Leitung von Friends of Jesus und zugleich Europa- und Israel-Leiter bei Ebenezer Operation Exodus. Anhand seiner Erfahrungen zeigt er, wie eigenständige Dienste und Ortsgemeinden in gegenseitiger Wertschätzung, Vertrauen und Freundschaft verbunden sein und einander stärken können.

Zusammenarbeit über Generationen hinweg

Armin Knothe

Armin ist ein Pionier in Deutschland, was Jugendarbeit und missionarische Arbeit unter Kindern angeht. Er durfte über die Jahre erleben, wie tausende Kinder und Kinder-Mitarbeiter auf zahlreichen Kindercamps und Einsätzen im In- und Ausland von Gott berührt und nachhaltig geprägt wurden – nicht nur durch seine Lehre und liebevolle Art zu leiten, sondern auch durch seine zahlreichen, vertonten Kinderlieder zu Bibelversen. Besonders in dieser Zeit trägt er auf dem Herzen, dass wir als Gemeinde Zusammenarbeit und Weitergabe über Generationen hinweg leben müssen. Deshalb interessiert er sich für den Einzelnen, behält dabei aber immer die ganze Geschichte über Generationen im Blick.

Für wen

Ist das etwas für mich?

Leiter und Verantwortliche

Menschen, die Verantwortung in Gemeinden oder Diensten tragen, denen Gemeinde am Herzen liegt und die sich nach Austausch, Ermutigung und neuer Kraft sehnen.

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Für Leiter und Verantwortliche, die erleben, dass Gott sie herausfordert, in ihren Bereichen Dinge neu zu denken oder zu verändern – etwa Leitungsstrukturen, einen gesunden Umgang mit geistlichen Gaben, verbindliches Miteinander, Gemeinschaft und Kommunikation oder die Frage, wie wir die Würde und Freiheit des Einzelnen achten, ohne dass Liberalismus und Individualismus zunehmend das Wesen unserer Gemeinden prägen.

Für Menschen, die sich danach sehnen, Gemeinde wieder stärker von Jesus Christus, dem Gekreuzigten, her zu denken – statt sie lediglich als Zweckgemeinschaft oder Ort persönlichen Wohlbefindens zu verstehen – und die sich auf diesem Weg neue Impulse, Erfrischung und ehrlichen Austausch mit anderen Verantwortlichen wünschen.

Menschen, die enttäuscht sind, und Menschen, die diese begleiten

Menschen, die Gemeinde grundsätzlich für etwas Biblisches halten und sich nach echter Gemeinschaft sehnen, aber Fragen, Enttäuschungen oder Verletzungen mit sich tragen – und Menschen, die andere in solchen Zeiten begleiten.

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Vielleicht hast du dich in Gemeinde nicht gesehen, nicht ernst genommen oder nicht verstanden gefühlt. Vielleicht wurden Grenzen überschritten, Vertrauen verletzt oder du hast sogar geistlichen oder emotionalen Missbrauch erlebt. Bei manchen sitzen diese Erfahrungen so tief, dass bereits der Gedanke an bestimmte Menschen oder Situationen körperliche Reaktionen auslöst und der Schritt in eine Gemeinde kaum noch möglich scheint. Vielleicht sind dadurch auch Fragen an Gott entstanden.

Du musst hier nichts beweisen und nichts überspringen. Wir wollen Raum geben für deine Fragen, für ehrlichen Austausch und neue Perspektiven – ohne Druck und ohne schnelle Antworten.

Oder du begleitest selbst Menschen in solchen Situationen. Du liebst Gemeinde, ohne sie zu romantisieren, und sehnst dich nach mehr Reife und geistlichem Weitblick, wenn Zweifel, Konflikte, Bitterkeit oder verhärtete Herzen Gemeinschaft belasten. Du möchtest nicht einfach menschliche Lösungen anbieten, sondern lernen, Situationen stärker von Jesus und aus Gottes Perspektive heraus zu sehen.

Menschen, die auf das größere Bild schauen

Du sehnst dich nach festem Halt, um sicher durch diese Zeiten zu gehen, und nach Erfrischung. Du möchtest verstehen, wie Gott auf diese Zeit schaut und wie er das Weltgeschehen beurteilt – und was das für seine Gemeinde bedeutet.

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Du sehnst dich nach Kraft und Wirkung in der Gemeinde, nach Befreiung und nach den Gaben des Geistes – ohne die Grundlage des Wortes und die Ordnung in der Gemeinde zu verlassen. Und du wünschst dir, dass Gemeinde ein sicherer Ort für Menschen ist: ein Ort, zu dem du auch Menschen, die Jesus noch nicht kennen, guten Gewissens einladen kannst, und an dem nicht nur eine Altersgruppe zählt, sondern das Miteinander der Generationen.

Dabei fragst du dich, was Gemeinde heute ist, welche Strukturen richtig sind, wie Gott unsere Rolle in dieser Zeit sieht und was Israel mit all dem zu tun hat.

Du nimmst wahr, dass viele gerade suchen – Nichtchristen, aber besonders auch Christen. Manche suchen nach mehr Kraft oder nach einem Weg aus ihrer Unzufriedenheit, obwohl sie in einer Gemeinde sind. Andere sind von klassischer Gemeinde enttäuscht, kehren ihr den Rücken und organisieren sich in Netzwerken oder kleinen Hausgruppen. Du fragst dich, welcher Weg darin richtig ist und wie stabile, nachhaltige Orte nach biblischem Vorbild entstehen können. Und es geht dir nahe, wie heute oft über Gemeinde gesprochen wird.

Praktische Informationen

Alles Wichtige auf einen Blick

Datum
Donnerstag, 27. bis Sonntag, 30. Mai 2027
Programm
Das detaillierte Programm wird in Kürze veröffentlicht.
Ort
Quelle des Lebens, Ober dem Beilstein 19, 57614 Wahlrod
Unterkunft
Wird von den Teilnehmenden selbst organisiert. Eine Liste mit Empfehlungen folgt.
Verpflegung
Einfache Mittag- und Abendessen sind vor Ort günstig erhältlich.
Anmeldung
Anmeldung erforderlich. Anmeldeschluss: 31. März 2027.
Kosten
Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Zur Deckung der Kosten sammeln wir während der Konferenz ein Opfer.
Veranstalter
Friends of Jesus und Quelle des Lebens

EKKLESIA NOW findet in den Räumlichkeiten der Gemeinde Quelle des Lebens in Wahlrod statt. Mit ihnen verbindet uns schon seit vielen Jahren eine Freundschaft – sie tragen die Konferenz mit uns mit.

Häufige Fragen

FAQ

Für wen ist die Konferenz gedacht?

Für alle, die sich nach festem Halt sehnen, um sicher durch diese Zeiten zu gehen. Und für alle, die sich nach Erfrischung sehnen und herausfinden möchten, wie Gott auf diese Zeit schaut und wie er das Weltgeschehen beurteilt.

Muss ich Leiter oder Mitarbeiter einer Gemeinde sein?

Nein. EKKLESIA NOW richtet sich nicht nur an Leiter, sondern an alle drei oben beschriebenen Perspektiven.

Kann ich teilnehmen, wenn ich derzeit keiner Gemeinde angehöre?

Ja. Gerade wenn du gerade keine Gemeinde hast oder dir schwertust, wieder einen Fuß über die Schwelle zu setzen, bist du willkommen.

Wo findet die Konferenz statt?

Die Konferenz findet bei der Gemeinde Quelle des Lebens statt: Ober dem Beilstein 19, 57614 Wahlrod.

Wie organisiere ich meine Unterkunft?

Du organisierst deine Unterkunft selbst. Wir stellen rechtzeitig eine Liste mit Empfehlungen in der Umgebung zur Verfügung.

Was kostet die Teilnahme?

Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Zur Deckung der Kosten sammeln wir während der Konferenz ein Opfer.

Gibt es Verpflegung?

Ja. Einfache Mittag- und Abendessen kannst du vor Ort günstig erwerben.

Bis wann kann ich mich anmelden?

Anmeldeschluss ist der 31. März 2027.

Wir glauben an Gemeinde.

Nicht an eine perfekte Gemeinde.
Nicht an starke Persönlichkeiten.
Nicht an Strukturen als Selbstzweck.

Sondern an Jesus Christus, der seine Gemeinde baut.

Wir werden an vier Tagen nicht alle Fragen beantworten und nicht alle Probleme lösen. Aber wir können gemeinsam neu auf Gott hören, uns verändern lassen, im Glauben gestärkt werden und Schritte gehen, die unser persönliches Leben und unsere Gemeinden prägen.

Wir wollen nicht nur Gemeinden sein, die in Erschütterungen standhalten, sondern Orte, an denen Menschen Jesus begegnen, Zuflucht finden und neue Hoffnung schöpfen.

Denn die Gemeinde Jesu ist nicht gescheitert, nur weil Menschen in ihr gescheitert sind.

Sie ist seine Braut, die ihrem Bräutigam entgegengehen wird.

EKKLESIA NOW

27.–30. Mai 2027 · Quelle des Lebens, Wahlrod

Anmeldeschluss: 31. März 2027

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